Stell dein iPhone oder iPad seitlich auf und tritt. Die App erkennt deine Gelenke, misst die Winkel über die ganze Trittsequenz — und sagt dir in Millimetern, was du am Sattel verstellen sollst.
Im App Store ladenFür iPhone und iPad · Gratis laden · Pro 39,99 € einmalig · kein Abo, kein Konto
Ein Bikefitting beim Profi kostet meist 150–450 € und kostet dich einen Termin plus zwei bis drei Stunden vor Ort. Mit Job und Familie bleibt dafür oft keine Zeit — und viele, die gerade einsteigen, wissen schlicht nicht, ob sie überhaupt richtig auf dem Rad sitzen. RoadFitter macht den Teil, der sich messen lässt, auf dem Gerät, das du sowieso dabei hast.
Die meisten merken zuerst ein Symptom, nicht eine Zahl. Typisch bei einem zu hohen Sattel: Wippen in der Hüfte, überstreckte Beine, Schmerzen hinten am Knie oder in der Achillessehne, ein Gefühl von „Strecken nach unten". Typisch bei einem zu niedrigen Sattel: Druck oder Schmerzen vorn an der Kniescheibe, schwere Oberschenkel, das Gefühl, nie Kraft aufs Pedal zu bekommen.
Beides sind Hinweise, keine Diagnose — dieselben Beschwerden können auch von der Cleat-Position, der Sattelform oder schlicht von zu viel Umfang kommen. Was sich aber messen lässt, ist der Winkel, um den es geht: der Kniewinkel am unteren Totpunkt. Liegt er außerhalb von 30–40°, ist die Sattelhöhe der erste Verdächtige — und genau den prüft die App in zwei Minuten.
Fast alle Bikefitting-Apps vermieten sich: Jahresabos, gestaffelte Stufen oder ein Zugang, der nach zwei Wochen abläuft. Das passt schlecht zu dem, was ein Bike-Fit ist — ein Projekt, das irgendwann fertig ist und Jahre später nochmal aufgemacht wird, wenn ein neues Rad kommt.
RoadFitter kostet einmalig 39,99 €. Kein Abo, keine Stufen, keine Folgekosten, kein Konto. Zum Vergleich: ein Bikefitting im Studio liegt in Deutschland meist bei 150–450 € und will einen Termin (Preise im Detail). Und du kannst so oft neu messen, wie du willst — nach jeder Verstellung, für jedes Rad.
Du wählst den Radtyp, und die Zielbereiche für Knie, Hüfte, Rumpf, Schulter und Ellenbogen verschieben sich mit. Auf einem Zeitfahrrad ist eine flache Rumpfneigung gewollt — auf einem Citybike wäre dieselbe Haltung ein Fehler.
Ob du es Bikefitting, Bike Fitting, Bike-Fitting oder Bike Fit nennst — gemeint ist dasselbe: das Rad an den Körper anpassen statt den Körper ans Rad.
RoadFitter ersetzt keinen guten Bikefitter. Eine Kamera von der Seite kann bestimmte Dinge grundsätzlich nicht sehen — seitliches Kniewandern etwa, oder die Cleat-Position. Was die App kann, sagt sie dir; was sie nicht kann, sagt sie dir auch. Bei anhaltenden Schmerzen gehört der Weg zu einer Fachperson, nicht zu einer App. Ob RoadFitter die beste Bikefitting-App ist, entscheidest du — wir sagen dir lieber ehrlich, was die Kamera messen kann und was nicht.
Ein professionelles Bikefitting im Studio liegt in Deutschland meist bei 150–450 € (Preisstufen im Detail). RoadFitter misst den messbaren Teil — Kniewinkel, Sattelhöhe, Sitzposition — zuhause: einmalig 39,99 €, kein Abo. Bei anhaltenden Schmerzen bleibt der Profi vor Ort trotzdem die richtige Adresse.
Den messbaren Teil ja. Sattelhöhe, Kniewinkel und Sitzposition lassen sich aus einer Seitenaufnahme bestimmen — genau das macht die App. Was Hände und Augen brauchen, etwa Cleat-Position oder seitliches Kniewandern, bleibt Sache einer Fachperson.
Über den Kniewinkel am unteren Totpunkt. Ist er zu groß, sitzt du zu tief; ist er zu klein, zu hoch. RoadFitter misst diesen Winkel über die ganze Trittsequenz und rechnet ihn direkt in Millimeter Sattelverstellung um — statt in Faustformeln aus der Schrittlänge.
Als Zielbereich am unteren Totpunkt gelten üblicherweise 30–40°. Die App markiert zusätzlich 33° als Zielwert im Korridor — das ist unsere eigene Setzung, kein Studienwert: die Literatur nennt Bereiche, keine Punktwerte. Je nach Radtyp verschiebt sich das etwas. Mehr dazu auf der Seite zum Kniewinkel.
Nein und nein. Die Posenerkennung läuft auf dem iPhone, die gesamte Auswertung ebenso. Es gibt kein Konto, keinen Upload und keine Tracker. Deine Aufnahmen verlassen das Gerät nicht.
Ja. Du wählst den Radtyp, und die Zielbereiche für Knie, Rumpf, Schulter und Ellbogen passen sich an — eine aggressive Zeitfahrposition wird anders bewertet als ein aufrechtes Stadtrad.
Ja, seit Version 1.4. Auf dem iPad ist die App kein vergrößertes iPhone: der Bericht steht zweispaltig, links das Foto mit den eingezeichneten Winkeln und die Ansage in Millimetern, rechts alle Winkel, das Knielot und die Messqualität. Gemessen wird exakt wie auf dem iPhone — gleiche Auswertung, gleiche Zielbereiche, gleiche Zahlen. Beide laufen im Hochformat, weil die Messung darauf ausgelegt ist.
Studien verbinden bestimmte Knieschmerz-Muster mit der Sattelhöhe — vorderer Schmerz eher mit einem zu niedrigen, hinterer eher mit einem zu hohen Sattel. RoadFitter misst den Kniewinkel und dokumentiert deine Position; sie behandelt nichts und verspricht keine Schmerzfreiheit. Bei anhaltenden Schmerzen gehört der Weg zu Arzt oder Physiotherapie. Mehr dazu: Knieschmerzen beim Radfahren.